ADS ist eine von der NASA finanzierte Datenbank für Fachliteratur auf dem Gebiet der Astronomie und Astrophysik.
ALTO (Analyzed Layout and Text Object) ist ein XML Schema, dass die technischen Metadaten von Layout und Inhalt der physischen Ressourcen Text, wie Seiten eines Buches oder einer Zeitung detailliert beschreibt. Am häufigsten dient es als Erweiterungsschema innerhalb der Kodierung und Übertragung des Metadaten-Schemas (METS). Allerdings kann ALTO in einigen Fällen auch als eigenständiges Dokument verwendet werden und unabhängig von METS existieren.
ASP ist eine SSI-Nachfolgetechnologie, die mit Einsatz einer Skriptsprache wie VBScript, Perl oder JScript serverseitig Webseiten erzeugt.
BibTeX ist ein Programm zur Erstellung von Literaturangaben und -verzeichnissen in TeX oder LaTeX Dokumenten.
CIFS baut auf NetBIOS over TCP/IP (kurz NBT) und Server Message Block (SMB) auf und bietet neben der Datei- und Druckerfreigabe weitere Dienste.
CSS ist eine vor allem mit HTML und XHTML eingesetzte deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente.
DAI beschäftigt sich mit dem einheitlichen Zugriff auf mehrere dezentral verteilte und verwaltete Datenbanken.
DB2 ist ein kommerzielles relationales Datenbank Management System (RDBMS) der Firma IBM.
Dublin Core ist eine Sammlung einfacher und standardisierter Konventionen zur Beschreibung von Dokumenten und anderen Objekten im Internet, um diese mit Hilfe von Metadaten einfacher auffindbar zu machen.
Der Oberbegriff für alle Programme, die dem Nutzer in seiner Anwendung nützliche oder gewünschte Funktionen zur Verfügung stellen z.B. Bildbearbeitungs und Textverarbeitungsprograme.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist eine Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in der Bundesrepublik Deutschland.
Das gibt Klassifikationen zur Kodierung von Diagnosen und Operationen heraus und pflegt weitere medizinische Bezeichnungssysten.
DiML (Dissertation Markup Language) ist eine Auszeichnungssprache, in die Dissertationen, die als Textverarbeitungsdatei vorliegen, zur Archivierung übertragen werden.
Die Initiative "Digital Peer Publishing NRW" unterstützt neue Formen der wissenschaftlichen Kommunikation, indem den Forschenden technische, rechtliche und organisatorische Hilfen an die Hand gegeben werden, um Informationen über ihren Forschungszweig für Ihre 'Peers' auf digitalem Wege zu verbreiten.
DITA ist ein Dokumentenformat (ähnlich "DocBook"). Es basiert auf XML,wird als freie Architektur entwickelt und steht als Dokumenttypdefinition (DTD) kostenlos zur Verfügung. Im Gegensatz zu DocBook gibt es für DITA keine SGML-basierte DTD.
Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) mit ihren Standorten in Leipzig (ehemals Deutsche Bücherei), Frankfurt am Main (ehemals Deutsche Bibliothek) und Berlin (Deutsches Musikarchiv) das nationalbibliografische Zentrum und die zentrale Archivbibliothek und Deutschlands. Sie ist die größte deutsche Universalbibliothek und erfüllt die Aufgaben einer Nationalbibliothek ab dem Erscheinungsjahr 1913.
Der Digital Object Identifier (DOI) ist ein System zur Identifizierung von Content-Objekten im digitalen Umfeld. Informationen zu einem digitalen Objekt können im Laufe der Zeit variieren, während der DOI konstant bleibt. Er wird vor allem für Online-Artikel von wissenschaftlichen Fachzeitschriften verwendet.
Diese können z.B. Formatvorlagen, vorgegebene Anordnungen von Text- und Grafikelementen, eigene Menüs bzw. Menüpunkte, Makros und Textbausteine enthalten.
Die Digital Peer Publishing Lizenz (DPPL) ist eine freie Lizenz und das zentrale Element zur Umsetzung des Open Access-Gedankens der in Rahmen der DiPP-Initiative durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderten elektronischen Zeitschriften.
Eine Dokumenttypdefinition (eng: "Document Type Definition", Kurzform: "DTD", auch "Schema-Definition" oder "DOCTYPE") ist ein Satz an Regeln, um Dokumente eines bestimmten Typs zu deklarieren. Ein Dokumenttyp ist dabei eine Klasse ähnlicher Dokumente. Die Dokumenttypdefinition besteht dabei aus Elementtypen, Attributen von Elementen, Entitäten und Notationen. Konkret. In einer DTD wird daher folglich die Struktur des Dokuments durch die Reihenfolge und Verschachtelung der Elemente und die Art des Inhalts von Attributen festgelegt.
Die Ebind DTD wurde im Jahre 1996 an der UC Berkeley Library als neuer Langzeitrchiverungsworkflow entwickelt, der das traditionelle Fotokopieren durch digitale Bilderfassung in digitale Dateien ersetzte.Eine Ebind-codierte SGML Datei wurde mit den digitalen Bildern als ein Art Dateiverzeichnis gespeichert, dass auch die wichtigsten bibliographischen und strukturelle Metadaten bewahren sollte.Ebind wurde mit großer Einfachheit entworfen und musste sehr günstig durch studentische Arbeitskräfte die eine großen Menge alter Bücher digitalisieren sollten umgesetzt werden. Es wurde in erster Linie designed um die relativ einheitliche bitonal TIFF4 komprimierte Ausgabe zu unterstützen. Ebind unterstützt keine der wichtigen technischen Metadaten, die heute als kritisch für eine wirksame langfristige Bewahrung von digitalen Dateien angesehen werden.Ebind2Html war ein weiteres Proof-of-Concept-CGI-Skript das demonstrieren sollte, wie ein Ebind-codiertes Dokument mehr sein konnte, als ein einfaches Bilderverzeichnis, sondern auch als Navigations-Tool für Online-Nutzer dienen konnte.Die Ebind DTD ist nie über das Proof-of-Concept Stadium herausgekommen und es war nie in den Produktions-Workflow integriert in Berkeley. Es blieb eine Kuriosität und Diskussionspunkt für alles andere, was heute als bewahrende digitale Archivierung bekannt ist.Viele Institutionen fanden für den primitiven Page-Flipping-Skript von Ebind2Html mehr Verwendung als für die DTD selbst .Im Jahr 1998 wurde dann der Nachfolger MOA2 entwickelt, um alle administrativen, technischen und strukturellen Metadaten für eine effektive und verlässliche Langzeitarchivierung von digitalen Dateien besser zu unterstützen.
EPUB ist ein offener Standard für E-Books vom International Digital Publishing Forum (IDPF), der die älteren Standards Open eBook (OEB) beziehungsweise Open eBook Publication Structure (OEBPS) ersetzt.
Ein wesentliches Merkmal einer elektronischen Zeitschrift ist, dass die Artikel im Volltext enthalten sind. Zu einer elektronischen Zeitschrift gehören eine Redaktion, ein Herausgeber (zumeist ein Verlag) und Autoren, wie es bei herkömmlichen Zeitschriften der Fall ist.
Das ePublishing Toolkit ist ein Software-Paket das Werkzeuge anbietet, um bei der Veröffentlichung von wissenschaftlichen Inhalten im Internet zu helfen. Insbesondere können dadurch eine Onlinezeitschriften als WebApplication geschaffen / erhalten / betrieben werden.
eXist-db ist ein Open Source Datenbank-Management-System mit Hilfe von XML-Technologie. Es speichert XML-Daten gemäß dem XML-Daten-Modell und verfügt über eine effiziente, index-basierte Verarbeitung von XQuery.
Apache FOP (Formatting Objects Processor) ist ein Druck-Formatierer gesteuert von XSL Formatting Objects (XSL-FO) und einem ausgabeunabhängigem Formatierer. Es ist eine Java-Anwendung die einen formartierten Objekt (FO) Baum einliest und die resultierenden Seiten zu einer spezifischen Ausgabe rendert. Die derzeit unterstützten Ausgabeformate sind u.a. PDF, PS, PCL, AFP, XML (area tree representation), Print, AWT und PNG, sowie in geringerem Maße, RTF und TXT. Das primäre Ziel ist die PDF-Ausgabe.
FOXML ist ein einfaches XML-Format, dass direkt das digitale Objektmodell von Fedora abbildet. Ab Fedora 2.0 werden digitale Objekte intern in einem Fedora-Repository im FOXML Format gespeichert.Darüber hinaus kann FOXML für Import-und Export von Objekten zu / von Fedora Repositories verwendet werden.Die Fedora-Erweiterung von METS wird weiterhin als ein Import- und Export-Format unterstützt werden. In zukünftigen Versionen wird Fedora auch andere Formate für Import und Export wie METS 1.4 und MPEG21/DIDL unterstützen.Auf der höchsten Ebene definiert das FOXML XML-Schema Elemente, die direkt mit den grundlegenden Fedora Digital Object-Komponenten korrespondieren können.
German Academic Publishers (GAP) war ein Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert, zum Zwecke der Schaffung eines neuen Modells für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Die Projekteseite www.gap-c.de ist nicht mehr aufrufbar.
GFS (Global File System) ist ein Cluster-Dateisystem. Es erlaubt einem Cluster von Rechnern gleichzeitig ein blockorientiertes Gerät zu nutzen, das zwischen ihnen aufgeteilt wird (mit dem FC, iSCSI, NBD, etc. ..). GFS liest und beschreibt die blockorientierten Geräte wie ein lokales Dateisystem, benutzt darüber huinaus aber auch ein Sperrmodul, so dass die Computer ihre I / O-Dateisysteme so konsistent halten können. Eines der intelligenten Features der GFS ist eine perfekte Konsistenz - Änderungen die am Dateisystem auf einer Maschine vorgenommen werden zeigen sich sofort auf allen anderen Computern im Cluster.
German Medical Science ist ein Portal für Online-Zeitschriften, Tagungen und Forschungsberichte und bietet allen Wissenschaftlern aus dem Gebiet der Medizin freien Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln und die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse online zu publizieren.
Goobi bietet zum einen qualitativ hochwertige (Massen-)Digitalisierung und zum anderen die an den Bedürfnissen der Wissenschaftler ausgerichtete Präsentation der Objekte. Besonderer Wert wird hierbei auf die Erfassung von und den Umgang mit Metadaten gelegt da konsequent das METS Datenmodell genutzt wird. Die Software ist quellcodeoffen (open source) und für die Nutzung fallen keine Lizenzgebühren an. Darüber hinaus ist in keiner Weise eingeschränkt, wie viele Materialien Sie in wie vielen Projekten digitalisieren möchten.
Eine grafische Benutzeroberfläche ist eine Softwarekomponente, die dem Benutzer eines Computers meist mithilfe der Maus (Zeigegerät) die Interaktion mit der Maschine über grafische Symbole erlaubt.
Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine zentrale Dienstleistungs- und Entwicklungseinrichtung für Bibliotheken innerhalb und außerhalb von Nordrhein-Westfalen, das innovative Formen der Informationsvermittlung entwickelt.
Unter einem hierarchischen Speichermanagement (HSM) versteht man eine Systemkomponente, die Dateien, auf welche über längere Zeit nicht zugegriffen wurde, auf ein Speichermedium auslagert, welches einer niedrigeren Speicherhierarchiestufe zuzuordnen ist, also preiswerter ist, aber den Nachteil einer größeren Zugriffszeit besitzt. Ein solches Speichermedium kann ein Magnetband oder ein optisches Speichermedium sein.
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York. Es ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Hardware, Software und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie eines der größten Beratungsunternehmen
Die Internationale Standardbuchnummer (International Standard Book Number), abgekürzt ISBN, ist eine Nummer zur eindeutigen Kennzeichnung von Büchern und anderen selbstständigen Veröffentlichungen mit redaktionellem Anteil, wie beispielsweise Multimedia-Produkte und Software.
iSCSI (internet Small Computer System Interface) ist ein Verfahren, welches die Nutzung des SCSI-Protokolls über TCP ermöglicht.
Die Internationale Standardseriennummer (engl. International Standard Serial Number) (ISSN) ist eine Nummer, die Zeitschriften und Schriftenreihen eindeutig identifiziert.
Java Grid Application Toolkit (JavaGAT) befindet sich zwischen Grid Applikationen und Grid Middleware (anwendungsneutralen Programmen) wie Globus, Glite, SGE, SSH or Zorilla. JavaGAT behebt die Belastung der Grid-Anwendungsprogrammierer, indem es ihnen eine einheitliche Schnittstelle leifert für Datei-Operationen (Datei, LogicalFile, RandomAccessFile, Endpoint), Datei-Stream-Operationen (FileInputStream, FileOutputStream), Job-Submission (ResourceBroker), Überwachung (Monitorable) und Zugang zu Informationsdiensten (AdvertService).
JPEG (oder JPG) ist die gebräuchliche Bezeichnung für die Norm ISO/IEC 10918-1 bzw. CCITT Recommendation T.81, die verschiedene Methoden der Bildkompression beschreibt. JPEG schlägt verschiedene Komprimierungs- und Kodierungsmethoden vor, darunter verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierung, verschiedene Farbtiefen sowie sequenzielle oder progressive Modi.Die JPEG-Norm beschreibt lediglich Bildkompressionsverfahren, legt aber nicht fest, wie die so entstandenen Daten gespeichert werden sollen.
Ein Kommandozeilenprogramm läuft mit den gegebenen Parametern einmal ab, bevor eine erneute Befehlseingabe möglich ist. Ein automatisiertes Abarbeiten mehrerer aufeinander folgender Kommandos nennt man Stapelverarbeitung (batch). Kommandozeilenprogramme haben keine grafische Benutzeroberfläche.
Besipiel: Umwandlung von Textverarbeitungsdaten zu semantisch-strukturiertem XML.
Das Projekt kopal widmet sich der Lösung der Problematik digitale Dokumente langfristig zur Verfügung zu stellen in Form eines kooperativ entwickelten und betriebenen Langzeitarchivs für digitale Daten.
LaTeX [ˈlaːtɛç] ist ein Softwarepaket, das die Benutzung des Textsatzprogramms TeX mit Hilfe von Makros vereinfacht.
Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) ist ein Anwendungsprotokoll zur Abfrage und Änderung von Daten innerhalb eines Verzeichnisdienstes über ein IP-Netzwerk.
libxml ist eine Software-Bibliothek für das Parsen (Analysieren/Zerlegen) von XML-Dokumenten. Ursprünglich für das GNOME-Projekt entwickelt ist die erste Version von libxml heute weitgehend bedeutungslos. Der Nachfolger libxml2 wird derzeit unter der MIT-Lizenz veröffentlicht.
Die Deutsche Nationalbibliothek stellt mit Langzeitarchivierungsmetadaten für elektronische Ressourcen (LMER) ein eigenes Metadatenschema für eine funktionstüchtige Strategie zur Langzeitarchivierung elektronischer Dokumente vor, da bisher kein Standard für die Langzeitarchivierung entwickelt wurde und dass auf einem Modell der Nationalbibliothek von Neuseeland beruht.
LOD bezeichnet im World Wide Web frei verfügbare Daten, die per Uniform Resource Identifier (URI) identifiziert sind und darüber direkt per HTTP abgerufen werden können und ebenfalls per URI auf andere Daten verweisen. Idealerweise werden zur Kodierung und Verlinkung der Daten das Resource Description Framework (RDF) und darauf aufbauende Standards wie SPARQL und die Web Ontology Language (OWL) verwendet, so dass Linked Open Data gleichzeitig Teil des Semantic Web ist. Die miteinander verknüpften Daten ergeben ein weltweites Netz, das auch als „Linked [Open] Data Cloud“ oder „Giant Global Graph“ bezeichnet wird. Dort wo der Schwerpunkt weniger auf der freien Nutzbarkeit der Daten wie bei freien Inhalten liegt (Open Data), ist auch die Bezeichnung Linked Data üblich.
Die Mathematical Markup Language (MathML) ist ein Dokumentenformat zur Darstellung mathematischer Formeln und komplexer Ausdrücke. Wie in allen XML-Sprachen (z. B. XHTML) werden in MathML die Inhalte eines Dokumentes in einer logischen Struktur unabhängig von ihrer graphischen Gestaltung abgelegt.
MaxDB ist ein Relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS) der Firma SAP. Die Software ist als Datenbank für Enterprise-Anwendungen innerhalb von großen Netzwerken mit hoher Last und großem Datenvolumen konzipiert.
Der Metadata Encoding & Transmission Standard (METS) ist ein mit XML Schema definiertes XML-Format zur Beschreibung von digitalen Sammlungen von Objekten mit Metadaten. Das Format der Metadaten (MAB, MARC, Dublin Core, MIX...) kann verschieden sein und wird nicht von METS festgelegt. Stattdessen enthält METS Elemente zur Gruppierung von Objekten und ihre Verbindung mit deskriptiven und administrativen Metadaten.
Das Metadata Object Description Schema (MODS) ist ein Schema für ein Set von bibliographischen Elementen, dass für eine Vielzahl von Zwecken verwendet werden kann und insbesondere für Anwendungen in Bibliotheken. Der Standard wird durch eine netzwerkartig verknüpfte Entwicklergemeinde und das "MARC Standards Office" der Library of Congress mit Eingaben von Benutzern betrieben und weiterentwickelt.
MySQL ist ein relationales Datenbankverwaltungssystem lizensiert als Open-Source Software. Es exisitiert als kommerzielle Enterpriseversion, ist für verschiedenste Betriebssysteme verfügbar und ist die Grundlage vieler dynamischer Webseiten.
Das NFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. Dabei werden die Dateien nicht wie z. B. bei FTP übertragen, sondern die Benutzer können auf Dateien, die sich auf einem entfernten Rechner befinden, so zugreifen, als ob sie auf ihrer lokalen Festplatte abgespeichert wären.
Das News Industry Text Format (NITF) ist ein XML-basiertes Dokumentenformat zum Austausch von Nachrichtenmeldungen. Inzwischen von den meisten großen Nachrichtenagenturen wie beispielsweise der dpa zur Verbreitung ihrer Meldungen und Artikel eingesetzt.
(auch Web Controlling, Web-Analyse, Datenverkehrsanalyse, Traffic-Analyse, Clickstream-Analyse, Webtracking, usw.)
Die Open Archives Initiative entwickelt und fördert Standards zur Interoperabilität, die eine effiziente Verbreitung von digitalen Inhalten erleichtern sollen. Große Bekanntheit und Verbreitung hat dabei bisher das Protokoll für Metadatenharvesting erfahren (OAI-PMH), ein XML-basiertes Protokoll, dass zur Abfrage und Übertragung von Metadaten dient. OAI hat seine Wurzeln in den Open Access und institutionellen Repositorien Bewegungen. Die Fortsetzung der Unterstützung dieser Arbeit bleibt ein Eckpfeiler im Open Archives Programm. Im Laufe der Zeit hat die OAI ihr Spektrum auf eScholarship, eLearning und eScience ausgedehnt, um umfassenden Zugang zu digitale Ressourcen zu bieten.
OCFS2 (Oracle Cluster File System 2) ist ein open source Cluster-Dateisystem von der Firma Oracle für Linux, das in einem Computercluster konkurrierenden Zugriff auf eine Shared Storage ermöglicht
Texterkennung oder auch Optische Zeichenerkennung (Abkürzung OCR von englisch Optical Character Recognition, selten auch: OZE) ist ein Begriff aus dem IT-Bereich und beschreibt die automatische Texterkennung in (eingescannten) Bildern z.B. im Bereich der Retrodigitalisation im Einsatz.
Open Document Format (Kurzform: OpenDocument, ODF - engl. „Offenes Dokumentformat für Büroanwendungen“) ist ein international genormter quelloffener Standard für Dateiformate von Bürodokumenten wie Texten, Tabellendokumenten, Präsentationen, Zeichnungen, Bildern und Diagrammen.
Die Open Grid Services Architecture (OGSA) ist eine mögliche Softwarearchitektur für Grids. Grundidee ist die Darstellung von beteiligten Komponenten (Rechner, Speicherplatz, Mikroskope, ...) als Grid-Services in einer offenen Komponentenarchitektur.
Open Journal Systems (OJS) ist eine opens ource Software für die Verwaltung und Veröffentlichung von Open-Access-Zeitschriften mit Peer-Review. OJS wird vom Public Knowledge Project entwickelt und wird unter GNU General Public License veröffentlicht.
Das Portable Document Format (PDF; deutsch: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das vom Unternehmen Adobe Systems entwickelt wird.
PDF/A ist eine Normreihe der International Organization for Standardization (ISO) zur Verwendung des Portable Document Format (PDF) für die Langzeitarchivierung elektronischer Dokumente.
PHP Extension and Application Repository oder PEAR ist eine Bibliothek (oft engl. Library) von Modulen und Erweiterungen für die Skriptsprache PHP. Jeder Entwickler kann eigene Module via PEAR vertreiben, sofern er diese unter eine der fünf zugelassenen Open-Source-Lizenzen stellt.
Der Unterschied zum Add-on ist, dass ein Plug-in eigene Bibliotheken benutzt, die nicht Teil der eigentlichen Software sind.
Das auf XML und REST basierende Protocol for Metadata Harvesting wurde 2000 entwickelt, da viele Publikationen auf den verstreuten Servern von Instituten und anderen universitären Einrichtungen nicht leicht gefunden werden konnten. Es kann auch zur Übertragung anderer Daten, z. B. Angaben zu Zitationen, eingesetzt werden und wird von einer wachsenden Anzahl von Institutionen unterstützt
Die Personennamendatei (PND) ist eine Normdatei von Personen, die vor allem zur Erschließung von Literatur in Bibliotheken dient. Die Deutsche Nationalbibliothek sowie alle deutschen und österreichischen Bibliotheksverbünde führen sie kooperativ. Für jede in die Personennamendatei aufgenommene Person gibt es einen Datensatz, auf den mit Hilfe eines eindeutigen Identifikators, der PND-Nummer, verwiesen werden kann.
Portable Network Graphics (engl. portable Netzwerkgrafik) ist ein Grafikformat für Rastergrafiken mit verlustfreier Bildkompression. Es wurde als freier Ersatz für das ältere, bis zum Jahr 2004 mit Patentforderungen belastete Format GIF entworfen und ist weniger komplex als TIFF. PNG unterstützt neben unterschiedlichen Farbtiefen auch Transparenz per Alphakanal.
Die PPN ist eine 9-stellige Identifikationsnummer und nur für Personen von Interesse, die aktiv Daten in der GBV-Datenbank bearbeiten.
Bibliotheken sind im Unterschied zu Programmen keine eigenständig lauffähigen Einheiten, sondern Hilfsmodule, die Programmen z.B. auch Plug-ins zur Verfügung gestellt werden.
Proprint ist ein dauerhafter Print-on-Demand Dienst für frei verfügbare Dokumente auf dezentralen Repositorien. Allerdings ist dieser Dienst inzwischen weitgehend obsolet geworden, da technische Entwicklungen wie standardisierte Metadaten und Repositorien, verbesserte Harvesting Prozesse, aber auch kleine und leistungfähige Datenträger sowie ein dichtes Netz von Copyshops mit Druck- und Bindeangeboten annehmbare Alternativen zu Proprint geschaffen haben.
PubMed ist eine englischsprachige textbasierte Meta-Datenbank mit medizinischen Artikeln bezogen auf den gesamten Bereich der Biomedizin der nationalen medizinischen Bibliothek der Vereinigten Staaten (National Library of Medicine, NLM).
Das Resource Description Framework ist eine formale Sprache zur Bereitstellung von Metadaten im Internet (WWW). Als "System zur Beschreibung von Ressourcen“ bezeichnet es eine Familie von Standards des World Wide Web Consortiums (W3C) zur formalen Beschreibung von Informationen über Objekte, sogenannte Ressourcen, die durch eindeutige Bezeichner (URIs) identifiziert werden.
RefDB ist eine Referenzdatenbank und ein Bibliographie Werkzeug für SGML, XML und LaTeX / BibTeX Dokumente. Es ermöglicht Nutzern den Austausch von Datenbanken über ein Netzwerk.
Bei den Objekten kann es sich um Programme (Software-Repository), Publikationen (Dokumentenserver), Datenmodelle (Metadaten-Repository) usw. handeln.
Der Begriff Representational State Transfer (mit dem Akronym REST) bezeichnet einen Softwarearchitekturstil für verteilte Hypermedia-Informationssysteme wie das World Wide Web. Während dessen Architektur durch den URI-Standard und HTTP beschrieben werden kann, legt der REST-Architekturstil nahe, jede Ressource mit einer eigenen URI anzusprechen. Der Begriff wird auch im weiteren Sinne verwendet, um grundsätzlich einfache Schnittstellen zu kennzeichnen, die Daten über HTTP übertragen, ohne etwa eine zusätzliche Transportschicht wie SOAP oder Sitzungsverwaltung über Cookies einzusetzen.
Das Rich Text Format (RTF) ist ein von Microsoft eingeführtes Dateiformat für Texte. Es kann als Datenaustausch zwischen Textverarbeitungsprogrammen verschiedener Hersteller auf verschiedenen Betriebssystemen dienen. Ebenso wird es zum Beispiel für die Darstellung formatierten Textes in Datenbankfeldern eingesetzt.
Als Storage-Area-Network (SAN, dt. Speichernetzwerk) bezeichnet man im Bereich der Datenverarbeitung ein Netzwerk zur Anbindung von Festplattensubsystemen und Tape-Libraries an Server-Systeme.Sie sind für serielle, kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen konzipiert worden und basieren heute auf der Implementierung des Fibre-Channel-Standards und kostengünstiger auch auf dem Internet Protocol (IP).
Sie deklarieren formal, welche Funktionen vorhanden sind und wie diese angesprochen werden können. Das hat den Vorteil, dass Module, die die gleiche Schnittstelle besitzen, gegeneinander ausgetauscht werden können. Auch ist es auf diese Weise möglich, verschiedene Komponenten gleichzeitig zu entwickeln, ohne dass die erste bereits fertig sein muss.
SOAP (urspr. für Simple Object Access Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf folgende Standards: XML zur Repräsentation der Daten und Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht (vgl. TCP/IP-Referenzmodell) zur Übertragung der Nachrichten.
SQL ist eine Datenbanksprache zur Definition, Abfrage und Manipulation von Daten in relationalen Datenbanken. SQL ist von ANSI und ISO standardisiert und wird von fast allen gängigen Datenbanksystemen unterstützt.
Text Encoding Initiative (TEI) ist ein Dokumentenformat zur Kodierung und zum Austausch von Texten, vom gleichnamigen Konsortium entwickelt. In der aktuellen Version basiert das Format auf XML und ist in einer Metasprache definiert, aus der formale Schemata wie DTD, XML Schema und RELAX NG Schema abgeleitet werden können.
Aufgrund der fehlenden Verschlüsselung wird es zunehmend durch das Secure-Shell-Protokoll verdrängt. Telnet wird typischerweise zur Fernsteuerung von Computern in Form von textbasierten Ein- und Ausgaben eingesetzt.
Diese Beschreibungssprache für Formate findet speziell bei XML-Dateien Verwendung. XSL enthält ausserdem prozedurale Konstrukte wie bedingungsabhängige Anweisungen oder Schleifenanweisungen, die eher an Programmiersprachen erinnern.
Größter Nachteil von TIFF ist seine Komplexität. Die Vielfalt möglicher gültiger TIFF-Dateien kann nur schwer von einzelnen Programmen unterstützt werden. In der Spezifikation des Dateiformates ist deswegen eine Untermenge gültiger TIFF-Dateien definiert, die jedes TIFF-fähige Programm verarbeiten können sollte, genannt Baseline TIFF. TIFF ist, neben PDF und EPS, ein wichtiges Format zum Austausch von Daten in der Druckvorstufe in Verlagen und Druckereien, weil es das von ihnen verwendete CMYK-Farbmodell unterstützt. Im Internet wird das TIFF-Format genutzt, um Anwendern, wie etwa Verlagen, hochaufgelöste Bilder in druckfähiger, verlustfreier Qualität zur Verfügung zu stellen. Dabei wird in Kauf genommen, dass diese Dateien ein Mehrfaches der Größe eines verlustbehaftet komprimierten JPEG-Bildes haben. TIFF hat sich so als Quasi-Standard für Bilder mit hoher Qualität etabliert.
URLs identifizieren und lokalisieren eine Ressource über die zu verwendende Zugriffsmethode (z. B. das verwendete Netzwerkprotokoll wie HTTP oder FTP) und den Ort.
Validierung ist der dokumentierte Nachweis, dass ein System, Software oder Prozess zuverlässig zum erwarteteten Ergebnis (Produkt) führt und dessen Anforderungen in der Praxis erfüllt werden (auch Plausibilisierung oder Plausibilitätstest, engl. Sanity Check). Dabei handelt es sich im eigentlichen Sinne um eine technische Überprüfung des Automatisierungssystems.
Der Begriff Virtuelle Forschungsumgebung (ViFU) beschreibt eine kontextspezifische Umgebung, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglicht, über organisatorische und geografische Grenzen hinweg, zumeist kollaborativ zunehmend komplexere Forschungsfragen zu bearbeiten. Beispielhaft sind hier das verteilte Schreiben, die gemeinsame Durchführung von Experimenten mit fachwissenschaftlichen Werkzeugen und den Zugriff auf entfernte Geräte und Sensoren.
Eine Unterklasse von GUIs, die Eingaben und Ausgabe mittels Webseiten ermöglicht, die via Internet übertragen und durch einen Webbrowser interpretiert werden
Eine plattform-, programmiersprachen- und protokollunabhängige Beschreibungssprache für Netzwerkdienste (Webservices) zum Austausch von Nachrichten auf Basis von XML.
Eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung und semantischen Auszeichnung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Es ist eine Neuformulierung von HTML 4.01 in XML.
Die Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt.
Eine in XML notierte Familie von Transformationssprachen zur Definition von Layouts für XML-Dokumente.
Die XSL-Subsprache XSLT wird zur Übersetzung/Transformation eines XML-Formats in ein anderes XML- oder Textformat genutzt.
Z39.50 ist für den Einsatz in Portalumgebungen prädestiniert, die über einen einheitlichen Zugang eine parallele Suche in mehreren bibliographischen Informationssystemen ermöglichen.
Die zentrale bibliografische Datenbank (Fachdatenbank) für Titel- und Besitznachweise fortlaufender Sammelwerke in Deutschland.
Die Zeitschriftendatenbank wird zentral an der Deutschen Nationalbibliothek vorgehalten (Datenbank und Systempflege) und federführend von der Staatsbibliothek zu Berlin (Zentralredaktionen) betreut.
Ermöglicht eine einheitliche Recherche, wobei nicht nur nach Titeln und Autoren, sondern auch nach Druckern, Druckorten oder Erscheinungszeiten und -zeiträumen, sowie Aufsatztiteln, Kapitelüberschriften und Inhaltsverzeichnissen gesucht werden kann.