Als primäres Ziel eines institutionellen Repositoriums kann die zentrale einheitliche Verwaltung und Präsentation der von den Angehörigen einer Institution erzeugten elektronischen Publikationen gelten. Idealerweise wird das vollständige Publikationsaufkommen erfasst und öffentlich zugänglich präsentiert, soweit es kostenfrei verfügbar ist und elektronisch vorliegt. Im Kern geht es also um die Selbstdarstellung der Institution durch Präsentation eines Teils der von seinen Mitgliedern erarbeiteten Leistungen. Das legt nahe, die Verwaltung der Publikationen entlang der Organisationsstruktur zu organisieren. Eine Qualitätssicherung geschieht gelegentlich durch den Zwang formal geregelter Fürsprache eines bestimmten Personenkreises innerhalb der Institution, deren Fürsprache ein hohes inhaltliches Niveau eingestellter Publikationen sicher stellen soll.[1]