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Der Begriff Metadaten beschreibt strukturierte Daten, die eine Ressource, Objekt oder andere Daten beschreiben. Im informationswissenschaftlichen oder bibliothekarischen Gebrauch werden sie zur Kategorisierung und zum Auffinden von Publikationen oder Gegenständen verwendet.
Im Zusammenhang mit Dokumenten oder Publikationen liefern Metadaten die Grundinformationen, wie z.B. Angaben über Autor, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr usw. Metadaten werden zur Erschließung und zur Verbesserung der Auffindbarkeit von Ressourcen verwendet oder es werden Ressourcen in größere Zusammenhänge gesetzt oder mit anderen Ressourcen verknüpft.
Da Metadaten strukturell aufgebaut sind, muss die Erstellung von Metadaten nach Standards erfolgen, um die Interoperabilität von Daten und Systemen zu ermöglichen. Das heißt, die Felder der Metadaten müssen einheitlich ausgefüllt und interpretiert werden. Im Laufe der Zeit, in denen mittels elektronischen Ressourcen Publikationen verwalten wurden, sind zahlreiche Metadaten-Standards entstanden, die oftmals nur schwer miteinander zu vergleichen sind.
Innerhalb der ePublishing Technologie werden mannigfaltige Arten von Metadaten verwendet und ausgetauscht, um große Bestände von Publikationen durchsuchbar und auffindbar zu halten. Um einen funktionalen und globalen Metadatenaustausch zu ermöglichen ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die Entwickler von ePublishing Technologie künftig auf ähnliche Standards verständigen, bzw. entsprechende Import/Export-Schnittstellen bereithalten. Dazu gehören Standards wie Dublin Core, TEI, METS oder MODS, um nur einige zu nennen.
Erläuterungen ausgewählter Standards:
OAI-PMH
(http://en.wikipedia.org/wiki/Open_Archives_Initiative_Protocol_for_Metadata_Harvesting) ist das Datenaustauschprotokoll für Metadaten zwischen Repositorien und Harvestingbetreibern. In einem OAI-PMH Tutorial
(http://www.oaforum.org/tutorial/) können Sie erfahren wie Sie damit umgehen.