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Repositorien sind relativ schnell und günstig aufzusetzen, in der Regel ist ein Standardserver und eine Open-Source-Software ausreichend. Für Neueinsteiger empfiehlt sich das Repository-Cookbook - ein Leitfaden zur Orientierung und Bearbeitung.
Es gibt eine Vielzahl verschiedener Softwarelösungen zum Aufbau von Repositorien. Sie alle verfügen über ähnliche Funktionen: Dokumente können angemeldet, mit Metadaten versehen und über eine OAI-PMH Schnittstelle eingesammelt (geharvested) werden. Die meisten Softwarelösungen sind Open Source und damit kostenlos herunterladbar. Aus Kostengründen sollte immer auch das Repositorienhosting in Erwägung gezogen werden.
Das in Deutschland derzeit am weitesten verbreitete Softwarepaket ist OPUS
(http://www.carpet-project.net/katalog/detail/carpet/opus/). Weitere bekannte Anbieter sind EPrints
(http://www.carpet-project.net/katalog/detail/carpet/gnu-eprints/), DSpace
(http://www.carpet-project.net/katalog/detail/carpet/dspace/), MyCoRe
(http://www.carpet-project.net/katalog/detail/carpet/mycore/) und Fedora
(http://www.carpet-project.net/katalog/detail/carpet/fedora-commons/).
Nähere Informationen zu Software für Repositorien bietet der vom Open Society Institute (OSI) veröffentlichte Guide to Institutional Repository Software
(http://www.soros.org/openaccess/pdf/OSI_Guide_to_IR_Software_v3.pdf) oder das Repository Support Project
(http://www.rsp.ac.uk/start/software-survey/results-2010/).
Die technische Ingangsetzung von Repositorien nimmt nur wenige Tage in Anspruch, und auch die weitere technische Betreuung lässt sich in der Regel gut in die vorhandene EDV-Unterstützung einer Institution einbinden ( Detailliertere Angaben zum Arbeitsaufwand von DRIVER
(http://www.driver-support.eu/tech/index.html)). (Quelle: [1])
Auf der Seite der Registry of Open Access Repositories (ROAR)
(http://roar.eprints.org/view/software/software.html) können Sie abrufen, welche Dokumentenserver (Repository)
Software an welcher Institution zum Einsatz kommt und wie hoch die reale Nutzung des Dokumentenservers ist. Im Verzeichnis OpenDOAR
(http://www.opendoar.org/find.php) können Repositorien ebenfalls nach der eingesetzten Software selektiert werden.
Sofern Sie selbst einen Dokumentenserver betreiben, können Sie auf ROAR
(http://roar.eprints.org/cgi/roar_register) dessen Daten hinterlegen oder auf ROARMAP
(http://www.eprints.org/openaccess/policysignup/sign.php) die Policy zur
Verpflichtung zur Open-Access-Selbstarchivierung erklären. Ein weiteres Ranking zur Veranschaulichung der quantitativen Auslastung von
weltweiten Repositorien ist auf Ranking Web of World Repositories
(http://repositories.webometrics.info/) zu finden.
Die Seite Repository 66
(http://maps.repository66.org/) zeigt die globale Verteilung von Repositorien,die jeweils verwendete Software sowie weitere Details dazu an.
In einer 2008 durchgeführten Studie " The European Repository Landscape 2008
(http://dare.uva.nl/aup/nl/record/316871) der DRIVER - SURF Foundation wurde eine Erhebung
durchgeführt u.a. zu den Punkten eingesetzte Softwarepakete, Persistent Identifier, Langzeitverfügbarkeit, statistischer Nutzungsdaten und
unterstützter Metadatenstandards (S. 61 ff).
Das National Library of Medicine (NLM) hat für den Bereich Medizin in einem achtzehnmonatigen Projekt Evaluation of Digital Repository Software at the National Library of Medicine
(http://www.dlib.org/dlib/may09/marill/05marill.html) versucht Langzeitarchivierungssoftware zu bewerten, zu testen und zu empfehlen mit dem Ziel eine breite Vielfalt von digitalen Objekten zu sammeln und zu erhalten.
Die 2. Ausgabe von A Guide to Institutional Repository Software
(http://www.soros.org/openaccess/pdf/OSI_Guide_to_Institutional_Repository_Software_v2.pdf) erschien 2004 und Vergleicht die Systeme MyCoRe, ARNO,? CDSWare,? DSpace, EPrints,? Fedora und i-Tor.?
In Marion Prudlos E-Archiving: An Overview of Some Repository Management Software Tools
(http://www.ariadne.ac.uk/issue43/prudlo/) aus dem Jahr 2005 werden die Softwaresysteme LOCKSS,? EPrints? und DSpace vor dem Hintergrund von Kosten, zugrundeliegender Technologie, benötigtem Know-how sowie deren Funktionalitäten diskutiert.
Die Pathfinder Research on Web-based Repositories
(http://mrkwr.files.wordpress.com/2006/11/pals-report-on-institutional-repositories.pdf) von Mark Ware aus dem Jahr 2004 beschreibt welche Softwaresysteme weltweit von bestimmten Institutionen für den Aufbau und Betrieb von institutionelles Repositorien eingesetzt werden.
Hier finden Sie weitere Spezifikationen zu der Repositoriums Software im CARPET Katalog
(http://www.carpet-project.net/katalog/filtersuche/).