Dublin Core Metadata Element Set
Das Dublin Core Metadaten Element Set wurde als Ansatz entwickelt, vor allem digitale Ressourcen besser erfassen zu können. Gleichzeitig sollte dieser Standard aber einfach gehalten werden, um von Mensch und Maschine gleichermaßen lesbar und international anwendbar zu sein. Das Dublin Core hat daher nur 15 verschieden Elemente, die einen Grundstandard darstellen und daher Grundlage für viele andere detailliertere Metadatenstandards sind z.B. RDA.
Kritik am Dublin Core gibt es aufgrund von Problemen anhand der Erschließungsarten und der möglichen unterschiedlichen Sprachen bei der Erfassung sowie der begrenzten Zahl der Metadatenelemente.
Das Dublin Core besteht aus 15 Elementen, die vor allem Formale und inhaltliche Angaben machen. Ohne weitere Spezifikationen handelt es sich um das Format Dublin Core Simple, mit einer Anreicherung durch Subclasses und Encoding Shemes ist es das Format Dublin Core Terms. Subclasses sind zusätzliche Angaben in einem Element. Über Encoding Shemes werden die Metadatenelemente zu Wertelisten zugeordnet.
Die 15 Elemente des Dublin Core Metadaten Element Set im Einzelnen:
identifier – Eindeutige Zuordnung des Objektes nach einem passenden Katalogs z.B. ISBN/ISSN, bei Internetressourcen in der Regel die url. Ggf. auch die Angabe des Stils, wie das Dokument zu zitieren ist. (bibliographicCitation)
format – Angaben über Darstellungsweise oder Weiterverarbeitung. Extend für die Laufzeit oder Größe, medium als Angabe des physikalischen Datenträgers, bei online Ressourcen in der Regel der MIME-Type.
type – Art, Typus oder Genre (Collection, Event, Sound, Image, Moving Image, Moving Image, Text, physical object, interactive resource software, dataset, service)
language – Die Sprache des Inhaltes der Ressource
title – Der Titel der Ressource
subject – Das Thema der Ressource, wiedergegeben in Schlagwörtern (keyword)
coverage –Räumliche (spatial) oder zeitliche (temporal) Angabe.
description – Darstellung des Inhaltes in der Form von Kurzzusammenfassungen (abstracts), Inhaltverzeichnissen (tableOfContents) oder Verweise auf beschreibende Quelle.
creator – Der Verfasser des Dokumentes, aber in der Regel derjenige als letztes oder maßgeblich an der Erstellung mitgewirkt hat.
publisher – Die veröffentlichende Instanz z.B. Verlage oder Herausgeber
contributor – weitere beteiligte Personen.
rightsHolder – Personen oder Organisationen, die die Rechte oder Verwertungsrechte halten
rights – Informationen über die Art der Rechte (license). Angaben über den Sicherheitsstatus des Dokumentes (accessRights).
provenance – Angaben über Echtheit, Z.B. Signatur
Source – Angabe über Quellen aus denen die Ressource abgeleitet wurde.
Relation – Verweise auf Ressourcen, die in Beziehung zu der beschriebenen Ressource stehen. (zitiert (reference), wird zitiert (isReferncedBy), hat ein Format von (hasFormat), ist ein Format von (isFormatOf), hat einen referenzierten Teil (hasPart), hat referenzierte Version (hasVersion), ist referenzierter Teil (isPartOf), ist Version von (isVersionOf), ressource ersetzt andere Ressource (replaces); Ressource wird von anderer Ressource ersetzt (isReplacedBy ), benötigt eine Ressource (requires); wird benötig für Ressouce (isRequiredBy), Verweis auf Norm (conformsTo)
audience - Zielgruppe
introductionalMethod – Anweisungen zum Einsatz bzw. Gebrauch der Ressource
date – Datum das Ereignis im Lebenszyklus der Ressource darstellt.