[Article: eJournal und ePublishing Software Systeme | Diskussion ]
[Edit]Allgemeines
Eine Elektronische Zeitschrift (Synonyme sind E-Journal, E-Paper, Onlinemagazin) ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die im Internet publiziert wird. Sie ist in elektronischer Form zugänglich und erscheint periodisch. Ein wesentliches Merkmal einer elektronischen Zeitschrift ist, dass die Artikel im Volltext enthalten sind. Zu einer elektronischen Zeitschrift gehören eine Redaktion, ein Herausgeber (zumeist ein Verlag) und Autoren, wie es bei herkömmlichen Zeitschriften der Fall ist.
[Edit]Aktive Communities und Kompetenzen für elektronische Zeitschriftensysteme
Weitere ePublishingsysteme hinzufügen? Nutzen Sie diese Vorlage!?
[Edit]Evaluierte Systeme
- Open Journal Systems OJS (Universität von British Columbia und Simon Fraser Universität)
- Connexions & Rhaptos (Rice Universität)
- GNU EPrints (Universität Southampton)
- DiVA (Digitala Vetenskapliga Arkivet) (Universität Uppsala)
- DPubS (Digital Publishing System) (Cornell und Penn State)
- Hyperjournal (Net7 und Universität von Pisa)
- Topaz (Topaz Projekt)
[Edit]Empfehlungen
- Wenn Sie schnell und einfach mit einem Minimum an Workflow-Prozess Zugang zu Publikationen gewähren wollen, die bereits überprüft, formatiert und bereit sind veröffentlicht zu werden, dann kann GNU EPrints? diese Funktionen gut erfüllen.
- Sie möchten den vollständigen Workflow (autorenindizierte Übermittlung bis hin zum finalen Archivieren) abbilden, Erweiterbarkeit und einfache Installation gewähren? Dann ist Open Journal Systems? zu empfehlen.
- Wenn Sie eine umfangreiche und tiefgehende Anpassbarkeit des Systems wünschen, kann DPubS? diese Anforderung erfüllen.
- Möchten Sie RDF-Features nutzen (für noch ausgefeiltere Bibliometrie- und Referenzierungsfunktionalitäten), dann ist Hyperjournal? (Sesame RDF Engine) und Topaz? (Mulgara RDF Engine) zu empfehlen.
[Edit]Zielgruppen
- wissenschaftliche Bibliotheken z.B. Humboldt-Universität zu Berlin
- wissenschaftliche Gesellschaften z.B. Max-Planck-Gesellschaft
- Universitätsverlage z.B. Universitätsverlag Göttingen
- Fakultäten z.B. Juristische Fakultät
- individuelle ForscherInnen/WissenschaftlerInnen z.B. Laurent Romary, Stephen Hawking
- Kommerzielle Hosting-/Servicebetreiber z.B. KOBV,GBV, Copernicus
- Kommerzielle Anbieter ePublishing Software z.B. Avedas, PKP
[Edit]Auswahlkriterien
- Gemeinsames Interesse der Zielgruppen: Open Access Zurverfügungstellung der Wissensbestände auf elektronischem Weg via Internet
- Standardfeatures: Peer Review Management, Client Access für finale Dokumente
- Special Features: APIs für eine Kommunikation des ePublishing Systems mit z.B, institutionellen Repositorien, Websites, Portalen, eLearning Management Systemen, Content Management Systemen und Digital-Asset-Management Systemen
- nicht proprietär -> open source
- für wissenschaftliches und akademisches Publizieren
- ePublishing Systeme sind meistens in eine größere IT Infrastruktur eingebunden
- non-profit Settings im Vordergrund
[Edit]Anmerkungen
- die einfachste Form von APIs sind Batch Im-/Exporte, Dokumente werden per (Stapelverarbeitung) ein-/ausgespielt
- Bezüglich der APIs unterstützen die meisten Systeme das Open Archives Initiative Protocol für Metadata Harvesting (OAI-PMH), dadurch ist eine gebündelte Suche über OAI konforme Repositorien möglich genauso wie die Bereitstellung einer offenen API für die Metadatengewinnung. Die Unterstützung von OAI-PMH ist daher doppelt nützlich. Die anderen APIs in der Liste der Attribute, mit denen jedes System bewertet wurde, sind nicht annähernd so weit verbreitet. Beachtung fanden hier auch der "eduSource Communication Layer (ECL)" und aus dem Bereich Java "JSR-170", beide Protokolle regeln die inhaltliche Kommunikation zwischen Repository-Systemen. Es ist nicht wirklich sicher, ob eines der getesteten Systeme tatsächlich ECl unterstützt. JSR-170 wird möglicherweise von DiVA und Topaz unterstützt werden, da alle anderen Applikationen nicht in Java programmiert sind sondern PHP, Phyton oder Perl
- DPubS und Open Journal System unterstützen beide die Erweiterbarkeit des Programmcodes. Bei DPubS wird dieses durch Integration von Perl-Code in ein spezielles Verzeichnis erreicht, welches Bestandteil der modularen und serviceorientierten Architektur ist. In Open Journal Systems wird die Erweiterung über eine gut definiert Plugin-API für PHP-Entwickler erreicht.
Evaluationskriterien?
Quelle
(https://wiki.library.jhu.edu/download/attachments/22964/Open+Source+ePublishing+Systems+White+Paper.pdf?version=1)
Last changed: 23.11.2011 17:08 (CID: 850) by Maxie Putlitz -