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Projekte im 7. Forschungsrahmenprogramm sind aufgefordert, ihre begutachteten Publikationen über Repositorien OA-zugänglich zu machen. In sieben ausgewählten Forschungsbereichen (z.B. Energie, Umwelt, besteht dazu sogar eine Verpflichtung, die im Grant Agreement des Projektes verankert ist („Special Clause 39?). Das Projekt OpenAIRE
(http://www.openaire.eu) unterstützt bei der Umsetzung von Open Access und führt die Publikationen durch Harvesting zusammen.
Falls es im Bestand Ihrer Repositorien bereits derartige Publikationen gibt, die aber noch nicht entsprechend als FP7-Dokumente erfasst sind, unterstützt OpenAIRE Sie bei der Verfügbarmachung dieser Publikationen.
Die Mitarbeiter von OpenAIRE haben zudem die Möglichkeit, für Sie eine Aufstellung von FP7-Projekten an Ihrer Einrichtung zu erstellen und damit die Erfassung von Projekten und Publikationen für Ihr Repositorium zu erleichtern. Die EU-Hochschulbüros stehen ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen bei der Kontaktaufnahme zu den Projekten.
FP7-Publikationen möchte das Projekt gern im Datenraum von OpenAIRE nachweisen – am besten auf Basis eines Harvesting der Metadaten dieser Publikationen. Falls Ihr Repositorium bereits DRIVER-compliant ist, ist es nur noch ein kleiner Schritt hin zur OpenAIRE-Compliance. Welche Schritte dazugehören, wird in den OpenAIRE Guidelines
(http://www.openaire.eu/en/support/toolkits/repository-managers) erklärt.
Wesentlich ist die Einrichtung eines OAI-Sets, dass OpenAIRE harvesten kann. Zur Einrichtung eines entsprechenden OAI-Sets, können Sie einfach das DSpace-Plugin verwenden, das auf der o.g. Webseite verlinkt ist.
Nach der Herstellung dieser technischen Voraussetzungen, ist es sehr hilfreich, wenn Metadaten von FP7-Publikationen ergänzt würden (gleichfalls in den OpenAIRE Guidelines erklärt):
Da Autoren nicht sehr einheitlich angeben, dass ein Zusammenhang zu einem Projekt besteht, lohnt es sich nach Kürzeln und Begriffen zu suchen wie FP7, Framework Programme, European Commission, ERC, European project, EU project oder über o.g. Projektlisten.
Um den praktischen Einstieg zu erleichtern, bietet OpenAIRE in Kürze einige Online-Tutorien
(http://www.openaire.eu/en/news-a-events/news/330-january-is-openaire-compliance-month) an.
Die Europäische Kommission ist sehr daran interessiert, wie sich die Open-Access-Bereitstellung in Repositorien entwickelt und ist an möglichst genauen Zahlen interessiert. Deshalb sollten möglichst viele Publikationen über das Harvesting von Repositorien identifiziert werden können.
Neben den o.g. EU-Hochschulbüros stehen auch die Kolleginnen und Kollegen von OpenAIRE zur Verfügung (http://www.openaire.eu/). Ansprechpartner sind Birgit Schmidt und Stefan Buddenbohm (beide SUB Göttingen).